Mein aktuelles Interview in der Berliner Zeitung vom Sonntag, 7. Februar 2010
Jetzt sollten die Opfer zur Tat schreiten. Ich unterstütze P. Mertes, der davor warnt, die Opfer nicht ein zweites Mal zu Opfern zu machen.
So sehr die Täter geliebt, deren Taten aber gehasst werden müssen: Jetzt haben jene, deren Leben durch Menschen zerstört wurde, denen sie vertraut haben, ihr Recht auf Gerechtigkeit verwirklicht zu bekommen.
Freilich wird dies nie gelingen. Wer kann schon sühnen, was ihnen angetan wurde! Mehr denn je braucht es deswegen jetzt offene Ohren, Augen und Herzen für jene, die bis jetzt aus Scham, Verletztheit oder falscher Rücksichtname geschwiegen haben.
Ihnen möchte ich sagen: Hier bei mir sind Sie willkommen. Wenn Sie es für richtig halten: Vertrauen Sie sich mir an. Vielleicht ergibt sich aus dem Gespräch ein für Sie gangbarer Weg.
Alle anderen Leser dieser Zeilen bitte ich um das Gebet für die Kirche, damit sie ihre Berufung zur Heilung gerade jetzt neu leben kann.
Ihr

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