Für Br. Paulus kommt die Kraft zum Leben daher, dass er sich als Gewählter weiß. Auf ihn ist die Wahl Gottes gefallen. Diese Gotteswahl, die jeden Menschen meint, ist immer höchstpersönlich und mit einem speziellen Auftrag verbunden. Der Sinn kommt nicht von innen aus dem Herzen des Menschen, sondern ihm ist von der Vorsehung Gottes ein Plan ins Herz gegeben. Da es ein göttlicher Plan ist, verbietet sich für Br. Paulus dabei, an einen Marionettenspieler zu denken. Es ist eher eine Freiheit in Liebe, die den Menschen dazu bringt zu sagen: „Schön, Gott dass Du mich gewählt hast; wenn ich tue, was ich in mir entdecken kann, an Geschenken die Du mir gabst, werde ich mich am besten entfalten können.“
Dass Gott den Menschen gewählt hat, fordert den Menschen heraus in Freude und in Freiheit seinerseits eine Wahl zu treffen: „Ich wähle Dich Gott, ich bejahe, wer Du bist. Mein Schöpfer, aus dessen Hand ich niemals herausfallen kann.“