Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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GKP-Mitglied

gkp.jpgBr. Paulus Terwitte, Kapuziner und seit März 2006 geistlicher Beirat der Gesellschaft katholischer Publizisten, schreibt einmal im Monat ein Wort der Besinnung, das auf der letzten Seite der INFORMATIONEN abgedruckt wird.

Es ist hier nachzulesen: mittel.punkt

HALT! - Bericht von einem Einkehrtag im Kloster

Fünf Mitglieder der Gesellschaft kath. Publizisten nahmen am Samstag, 16.2.08, an einem Einkehrtag im Kapuzinerkloster in Dieburg teil. Lesen Sie hier einen Bericht dazu.

Einkehrtag mit Bruder Paulus am 16. Februar im Kapuzinerkloster in Dieburg

„Halt machen und auftanken bei Bruder Paulus“ – So hätte man den Einkehrtag der Gesellschaft für katholische Publizisten am 16. Februar in Dieburg überschreiben können.

Um Ereignisse, die den Lauf unseres Lebens unterbrechen und uns zum Innehalten bringen, darum ging es im Dieburger Kloster der Kapuziner.Wenn auch der Kreis mit fünf Teilnehmern klein war, so hatte das keinen negativen Einfluss auf Ablauf, Inhalte oder Ergebnisse dieses Tages – im Gegenteil!

Sympathisch auch schon gleich die Begrüßung mit der Bemerkung: „Ja, es ist ein kleiner Kreis, aber ich habe mir gedacht, es gibt eigentlich keine Rechtfertigung dafür, dass man ein Treffen absagt, bloß weil keine 20 oder 30 Leute kommen.“ Die meisten Teilnehmer kannten sich noch nicht und erfuhren es als besonders wohltuend, dass „die GKP“ kein Club „alter Männer ist, die sich schon ewig kennen“, wie es eine jüngere Teilnehmerin formulierte.

Schon die Einführungsrunde unter dem Thema „Halt! – Wo habe ich Momente des Innehaltenmüssens im eigenen Leben erfahren?“ führte zum Austausch über berufliche und private Schicksalsschläge, Krankheit, Mobbing, Versetztwerden und Abschiednehmen.

Was ist wichtig, worauf kann ich verzichten, weil es einfach nicht notwendig ist? Dies war z. B. eine der Kernfragen, die Bruder Paulus ergänzte durch: „Welcher Macht erlaube ich es, Besitz von meinem Leben zu ergreifen?“ Auswirkungen auf das eigene Leben wurden erörtert und Lösungsstrategien ausgetauscht und diskutiert.

Anschließend war Gelegenheit zum gemeinsamen Gebet, ebenfalls in der kleinen Gruppe.Beim anschließenden Mittagessen gab es einen lebhaften Austausch mit den drei anderen im Kloster lebenden Brüdern sowie Frau Müller, dem „guten Geist“ des Hauses. Es wurde gemeinsam gebetet, Mahl gehalten und gelacht.

Anschließend führte der Hausherr durch das Haus, erzählte vom Werdegang des Klosters und seiner heutigen Bedeutung. Die Gruppe besichtigte den Meditationsraum und erfuhr unter anderem von dem vielfältigen Meditationsangebot, das auch von Gläubigen aus der näheren und weiteren Umgebung genutzt wird.

Später stand die Besichtigung der Dieburger Wallfahrtskirche unter fachkundiger Führung von Bruder Paulus auf dem Programm. Dies alles bei strahlendem Sonnenschein!

Die Besichtigung der Dieburger Altstadt und der Pfarrkirche St. Peter und Paul mit der Rochusstatue waren weitere Programmpunkte. Gegen 14.00 Uhr trafen sich alle zum gemeinsamen Kaffee und zu einer zweiten Gesprächsrunde im Kloster.

Die Besinnung auf Rituale, die im Alltag Halt geben, sowie religiöse Riten führte zu einem vertieften Austausch über Fastenvorsätze und ihre Umsetzung, aber auch auf viele andere Formen der je eigenen Lebensplanung.

Den Abschluss des Tages bildete die Feier der Vesper zum zweiten Fastensonntag. Das gemeinsame Urteil lautete: „Ein sehr gelungener Tag!“

(Werner Enders)

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