Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Sie befinden sich hier: Ansprechbar E-Mail Trau dich fragen! Frage zu Pornografie und Masturbation als Single

Von F.

Lieber Bruder Paulus,

mein Name ist Frieder, ich bin 24 Jahre alt und Single... Seit vielen Jahren konsumiere ich Internetpornografie mit dem dazugehörigen Ausüben der Masturbation. Als Christ weiß ich, dass das was ich tue, eine große Snüde ist. Ich habe unzählige Male versucht mit Pornografie und Masturbation zu brechen, und habe viele Male zu Gott unter Tränen gebetet; doch leider alles ohne Erfolg. Im Sommer 2009 habe ich dann meine verzweifelten Versuche eingestellt gegen Pornographie anzukämpfen. Ich habe Gott mit Wut im Gebet bekannt, dass das so nicht mehr weiter gehen kann, und unbedingt was geschehen muss.

Im September 2009 Habe ich mir dann viele Bücher wie, "Wenn Bilder süchtig machen", "Mein Weg zur Heilung", "Der Sexte Sinn", und noch einige andere gekauft, die ich mir jetzt alle durchgelesen habe.

Nun bin ich bereit noch einmal in die Schlacht gegen Pornografie u. Selbstbefriedigung zu ziehen, und diesmal mit viel mehr Verständnis und Hintergrundwissen!

Doch eine Frage wurde mir in meinen durchgelesenen Büchern nicht beantwortet, da sich die Bücher meist an Verheiratete Personen richten, und nicht an Single Typen wie mich. Und diese Frage stelle ich absichtlich an einen Ordensmann, an jemanden der Erfahrungen mit dem Zölibat hat.

Man mag ohne Pornografie leben können... Doch ist es auch möglich ohne Selbstbefriedigung und Sex zu leben? Immer wenn ich mich der Selbstbefriedigung zwanghaft entziehe, stellen sich bei mir nach ersten oder zweiten Wochen psychische Verstimmungen ein, wie Symptome einer Depression: Melancholie, Einsamkeit, Ängste, Grübeleien, Hoffnungslosigkeit und dazu ein großer Drang wieder zu Masturbieren... Und dies ist immer die große Mauer die mich hindert, aus dieser Gefangenschaft der Masturbation und Pornografie auszubrechen! Ich schaffe einfach diesen "Entzug" nicht!

Ich möchte nicht im Zölibat leben, doch ich möchte jetzt endlich ein Mädchen kennenlernen und völlig mit der Pornografie und Masturbation aufhören, und ja, ich möchte keinen vorehelichen Geschlechtsverkehr. Dazu möchte ich bald eine christliche Psychotherapie aufsuchen...

Lieber Bruder Paulus, können Sie mir vielleicht Mut geben und in mir die Hoffnung wecken, mit der Selbstbefriedigung aufzuhören? Wie ist es unter den Ordensmännern und Mönchen? Wie halten sie diese völlige sexuelle Enthaltsamkeit aus? Wie verhält es sich? Werde ich mich nach einer Weile gewöhnen ohne Masturbation bzw. Selbstbefriedigung zu leben? Ist es alles eine Sache der Gewohnheit? Sind diese psychischen "Entzugserscheinungen" die ich geschildert habe, normal? Werden diese mit der Zeit weichen?

Ich richte diese Fragen absichtlich an einen katholischen Ordensmann, da Sie dort wahrscheinlich mehr Erfahrungen haben werden.

Soviel erst mal

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