Kommunismus demaskieren
Die Urgemeinde in Jerusalem war eine Kommune, aber nicht kommunistisch. „Alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.“ (Apg 2,44)
Man beachte die Schritte: Zuerst wurden einzelne gläubig. Dann bildeten sie eine Gemeinschaft. In dieser hatten sie alles gemeinsam.
„Gläubig“ meint: Sie übergaben sich freiwillig Jesus, dem göttliche Menschenmodell. Ihn allein akzeptieren sie als ihren Herrn. Und als ihren Maßstab. Man muss sich die Urgemeinde vorstellen als Gemeinschaft von höchst eigenständigen Menschen.
Wer immer heute wieder von Kommunismus redet: Dort wird das Pferd von hinten aufgezäumt: Da meinen einige, sie müssten andere enteignen. So würden diese dann zu neuen Menschen werden. Diese Ideologie ist materialistisch; sie setzt darauf, dass der Mensch durch gewaltsame Veränderung der Besitzverhältnisse geändert werden kann. Auf diesem Holzweg waren schon sogenannte christliche Herrscher im Laufe der Geschichte. Auf diesem Holzweg waren und sind die bekannten kommunistischen Regime.
Ich bleibe lieber beim göttlichen Weg. Er setzt bei der Freiheit des Einzelnen an und traut ihr alles zu. Fehler gewiss auch. Aber vor allem den Sieg der Liebe.
Ihr
Bruder Paulus
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VORTRAG / DISKUSSION / BEGEGNUNG
25. Januar 2011, ab 9.30 Uhr - Abschlussveranstaltung EJ 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung, Berlin
RADIO / TV
24. Januar 2011, 22 Uhr – domradio – „Bruder Paulus –Komplet und Gespräch zur Nacht“
PREDIGT
23. Januar 2011, 8 Uhr und 11.30 – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
24. Januar 2011, 18 Uhr – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
28. Januar 2011, 10 Uhr – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
LINKTIPP
Christliche Gesellschaftslehre
BUCHTIPP
Lexikon christlicher Spiritualität
NACHGEHÖRT
Mit Jesus die Sünde der Welt hinwegnehmen
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