Unkontrollierbar
Die Freiheit hat wieder versagt. Auch mit eintausendfünfhundert Lebensmittel-Kontrolleuren mehr wäre der Dioxin-Skandal nicht zu verhindern gewesen.
Wer auf billig setzt, nimmt die verwerflichen Methoden z.B. in der Tierhaltung mit in Kauf. Beim Verbraucher wie beim Produzenten zählt allein der Gewinn an Barem. Am Ende verlieren alle.
Mehr Kontrolleure helfen nicht. Keiner wird die Herzen der Verantwortlichen erreichen. Sie richten sich nach dem gesellschaftlichen Mainstream. Wir brauchen daher eine gesellschaftliche Umkehr zu bodenständigen Werten: Keiner soll sich mehr erlauben dürfen, Kreatur und Menschen zum Zwecke der Gewinnmaximierung auszupressen.
Jeder kann dazu beitragen. Nirgendwo auf der Welt geben Menschen in Prozent der Gesamtausgaben des Hauhaltes so wenig für Lebensmittel aus wie in Deutschland. Wir brauchen nicht eintausendfünfhundert Lebensmittelkontrolleure mehr. Wir brauchen eine größere Übereinkunft, dass Selbstkontrolle dem Einzelnen die Augen öffnet, was wirklich wertvoll ist, auch bei Essen und Trinken. Sie beschränkt nicht, sondern veredelt seine Freiheit.
Ihr
Bruder Paulus
Nutzen Sie die neue Kommentarfunktion
*******************
VORTRAG / DISKUSSION / BEGEGNUNG
12. Januar 2011, 19.30 Uhr – Teilnahme am Kelsterbach-Talk, 65451 Kelsterbach
RADIO / TV
10. Januar 2011, 22 Uhr – domradio – „Bruder Paulus –Komplet und Gespräch zur Nacht“
PREDIGT
9. Januar 2011, 8, 10, 20.30 Uhr – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
11. Januar 2011, 18 Uhr – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
12. Januar 2011, 18 Uhr – Kapuzinerkloster Liebfrauen, Frankfurt
LINKTIPP
Kommentar zum nächsten Versuch, eine katholische Community zu gründen
BUCHTIPP
So einfach kann das Leben sein
NACHGEHÖRT
Gottes Salto Mortale ins Fleisch
../news.html?no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1014&tx_ttnews[backPid]=128
http://bruderpaulus.podspot.de/post/untitled-3/