Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Newsletter

Einen neuen Aufbruch wagen

Wie kann man Menschen bewegen, sich zu bewegen? Die Zukunftsfibel wird gerade eifrig diskutiert. Sie bringt neben Fakten apokalyptisch anmutende Geschichten. Ein gelungener Ansatz.

Meine Mitbrüder der Barockzeit haben sich einen Totenschädel mitgenommen auf die Kanzel. Wer das Ende bedenkt, kommt vielleicht in Gang und beginnt aus diesem Grund, neu zu denken und zu handeln.

Nun steht auch das Leitwort des Katholikentages 2012 in Mannheim fest. Es reiht sich ein in die Kräfte der Gesellschaft, die durch einen Appell ihre eigenen Mitglieder wie auch die Mitbürger erreichen wollen: „Einen neuen Aufbruch wagen.“

Mir gefällt das Motto. Es kommt nicht fromm daher. Zumindest auf den ersten Blick. Beim zweiten Nachdenken öffnet es seinen religiösen Horizont: Geh fort! Zieh in ein neues Land! Wer an Gott glaubt, wird bewegt.

Das betrifft auch mich. In diesen Tagen packe ich alles in Kartons (15 sind es bis jetzt) –  dann einige ruhige Tage. Und am 27. Oktober werde ich in Frankfurt am Main einziehen, ins Kloster Liebfrauen. Ich freu mich auf den Aufbruch. Von dort melde ich mich dann beim nächsten Mal.

Ihr

Bruder Paulus
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VORTRAG / DISKUSSION / BEGEGNUNG

17. Oktober 2010, 19 Uhr - Teilnahme 2. Frankfurter Zukunftsnacht, Frankfurt/M.

23. Oktober 2010, 13 Uhr – „Kraftvoll weil katholisch fromm“ - Vortrag kfd Erfurt


PREDIGT

16. Oktober 2010, 9.30 Uhr – Eucharistiefeier und Predigt, St. Gertrud Kirche, Aschaffenburg


LINKTIPP

Exerzitien- und Bildungshaus der Franziskaner in Hofheim

BUCHTIPP

Näher als je zuvor

Warum hat Gott es heute so schwer, die Welt zu verändern? Vielleicht, weil Gott und kindliche Sehnsucht für viele Zeitgenossen so eng beieinander liegen, dass sie das Glauben und Beten für unter der Würde eines Erwachsenen stehen sehen. Der amerikanische Pastor Matt Woodley geht in 11 Kapiteln seines Buches „Näher als je zuvor“ leidenschaftlich gegen diese weitverbreitete Fehlansicht vor. Seine unerschrockene Gebetsschule ist bar jeder Berührungsangst. Sie nimmt aus den besten biblischen und kirchlichen Traditionen die Kernstücke und weist entschlossen den Weg zu einem erwachsenen Gottesverhältnis. Alltagsbeobachtungen aus dem seinem Familienumfeld wechseln ab mit kenntnisreicher Darlegung entlegener biblischer Schmuckstücke wie jene der Klagelieder. Ein Namens- und Bibelstellenregister hätte dem Buch, dass man sich auch in die Hand von Predigern und Bibelgruppenleitern wünscht, einen zusätzlichen Nutzen gegeben. Der mitunter polemische Ton seiner Ausführungen ist ein Beleg mehr, dass es dem Prediger ernst ist. Matt spricht einfach. Man spürt, dass er in den letzten Jahren besonders für die Schichten der benachteiligten Bevölkerung New Yorks nach neuen Wegen der Verkündigung sucht. Leider gar nicht neu ist die Bildsprache auf dem Cover des Buches. Ob die junge Dame im Strandkleid der richtige Wegweiser ist für die vor allem männlichen Leser, die der Rezensent dem Buch wünscht? Das Buch leitet zum „wilden Ritt“ (S. 160) mit Jesus über „die sicheren Grenzen“ (S. 162) an. Mögen es viele zur Hand nehmen und sich damit neu zu einem Gebet ohne Abstriche entschließen: „Es verändert unsere Sicht der Welt, und dann schickt es uns wieder in diese Welt hinein.“ (S. 217)  Br. Paulus Terwitte

 

NACHGEHÖRT

Predigt am 10. Oktober 2010, Aktivität im Danken gefragt

 

 

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