Du meine heilige Einsamkeit …
… du bist so reich und rein und weit
wie ein erwachender Garten.
Meine heilige Einsamkeit du -
halte die goldenen Türen zu,
vor denen die Wünsche warten.
Bei meinem Besuch in der Internetsucht-Ambulanz in Mainz musste ich an dieses Gedicht von Rainer M. Rilke denken.
Ob es hinter den Link-Türen besser ist, schöner, größer, einfacher? Der Kopf weiß: Einsamkeit und Gemeinschaft, Feier und Trauer ist das Los des Menschen.
Wer diesem Rhythmus entfliehen will durch goldene Türen und immer neue Klicks, gerät ins Strudeln. Die Beziehungen werden plötzlich nicht mehr richtig gelebt, Termine abgesagt und Arbeiten liegen gelassen.
Mein Wunsch für mich und für Sie: Einen guten Rhythmus von Gebet und Arbeit, von Freizeit und Arbeitszeit, von Gespräch mit dem Nachbarn und dem Chat im Internet. Vermeiden Sie Einseitigkeit. Bleiben Sie flexibel bei allem, was Sie tun.
Ihr
Bruder Paulus
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RADIO / TV
25. September 2010 – SAT1 So gesehen>Amoklauf
26. September 2010 – N24 Ethik Um Gottes Willen, Gast: Günter Wallraff
29. September 2010 – N24 Ethik Um Gottes Willen, Gast: Katy Karrenbauer
VORTRAG / DISKUSSION / BEGEGNUNG
28. September 2010, 19.30 Uhr –Die 10 Gebote - Grundlage für eine gerechte Gesellschaft oder ein Anachronismus? Vortrag in Ahaus
30. September 2010, 18.00 Uhr – Vom Wert der Arbeit und dem Wandel der Werte, Vortrag in Fulda
01. Oktober 2010, 17.00 Uhr – „Weil uns das Leben wertvoll ist…“, Vortrag in St. Blasien
LINKTIPP
Katholische Citykirche, Wuppertal
BUCHTIPP
Alle Franziskus-Schriften in einer Neuausgabe
NACHGEHÖRT
Reichtum auf der Himmelsbank lässt heute liebend leben
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