Weil das Leid nicht das letzte bleibt
Wir können so schwer nur beim Leben bleiben. Von Palmsonntag bis Ostern gibt es nun wieder d e n Menschenweg zu beklagen: Freude und Hass im Wechsel; Frieden und Tod liegen beieinander in der Person Jesu.
Die gleichen Leute, die Hosanna! gesungen haben, werden schreien: Er muss ans Kreuz! Ich glaube, dass der Hass nicht das letzte Wort ist. Zwar musste Jesu leiden. Musste ans Kreuz. Musste in den Tod. Aber Gott hat ihn vom Tod auferweckt. So singe ich mit Vielen an Ostern.
Die Stationen des menschlichen Wankelmutes gehe ich in dieser Woche wieder bewusst durch. Wir Menschen sollen nicht an die Gewalt auf Erden glauben, sondern an Gott im Himmel.
Ich stecke einen grünen Zweig am Palmsonntag hinters Kreuz. Das „Kreuzigt ihn“ der Masse hat nur scheinbar gesiegt. Das wirkliche Ende von Jesus ist Auferstehung.
Gottes Wort mehr als Massenwort. Bei uns, bei Ihnen im Haus mögen nicht Hass und Leid regieren. Der Blick auf den Palmzweig am Kreuz gebe Ihrem Herzen täglich einen Stoß: Versöhne dich. Gott fängt neu mit dir an. Lebe aus der Gotteskraft. Bleib bei: Hosanna in der Höhe.
Weil dennoch Leid bleibt: Ich wünsche Ihnen eine gefüllte Feier der Karwoche. Weil das Leid nicht das Letzte bleibt: Ein gnadenreiches Osterfest!
Ihr
Bruder Paulus