Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Religiöses Wohl

Für Juden ist das ein feierliches Muss: Am achten Tag nach der Geburt dem Sohn ein kleines Stück von der Penisvorhaus schneiden zu lassen. In der Bibel heißt es dazu im 17 Kapitel des Ersten Buches Mose: Die Beschneidung soll ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und seinem Volk sein.

Ein Gerichtsurteil in Köln hat darüber geurteilt: Beschneiden ist eine Straftat. Im Moment ist deswegen die Beschneidung sogar im jüdischen Krankenhaus in Berlin abgesetzt.

Mich regt das Urteil auf. Es greift in das Elternrecht ein. Gläubige jüdische Eltern bringen ihr Kind doch zur Beschneidung, weil sie dem Kind und Gott damit zeigen wollen: Wir nehmen Gottes Bund mit uns ernst; und das Kind gehört mit in diesen Bund.

Es ist Elternrecht und Elternpflicht, dem Wohl des Kindes zu dienen, und das kann auch ein religiöses sein.

Ihr
Bruder Paulus

 


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