Die Debatte um PID (Prä-Implantationsdiagnostik) lenkt meinen Blick auf die Kinder einer Vorbereitungsgruppe zur Heiligen Erstkommunion. Manche von ihnen sind geistig und/oder körperlich behindert.
Ihre Eltern bringen ihre Kinder zum Gottesdienst mit. Die Erwachsenen treffen sich anschließend zu einem Austausch. Die Kinder nähern sich mit ihren Katecheten Begriffen wie „Herz“ und „Sonne“ ihrer Fähigkeit, Jesus als den Herrn und Begleiter ihres Lebens zu entdecken und anzunehmen.
Die Gruppe lebt von dem Glauben, dass Gott uns ohne Frage und Vorbehalt annimmt. Das Brot, das in der Messfeier gebrochen wird und das unsere Kinder bald zum ersten Mal empfangen werden, bestätigt ihnen Gottes Gegenwart in allem Leid.
Für mich folgt daraus ein Engagement für eine Welt, in der das menschliche Leben, wie es uns ohne Fragen geschenkt wird, von uns ohne Frage angenommen wird.
Ihr
Bruder Paulus