Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Fest der göttlichen Kernschmelze

Revolutionär fühlt sich das nicht an: Der Sonntag nach Pfingsten ist der Festtag der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Gefeiert wird der Eine und Dreifaltige Gott: Ein Gott, der in sich ein Netzwerk ist. Und darin mit einem leiblichen Ehrenplatz der Mensch: Durch Jesu Auferstehung sitzt nun einer von uns bei Gott. Und mit ihm unsere ganze Welt.

Gott ist eben nicht nur weit weg allmächtig. Nicht nur geistig zu denken. Zu Gott gehört die leibliche Erfahrung. Die Welt. Der Mensch. Du. Ich.

Wer an den dreifaltigen Gott glaubt, wird in Sachen Web 2.0 kritisch. Darin kann sich die Phantasie austoben. Eine riesige Kakophonie meist verschriftlichter Meinungsäußerung. Oft versteckt hinter Pseudonymen. Eine große Blase ungezügelter Übertragungen und Projektionen, würde der Psychoanalytiker Siegmund Freud sagen.

Erst von Geist und Leib zusammenkommen, wird Web 2.0 hilfreich. Ich muss den kennen, der da schreibt. Das Impressum muss glaubwürdig sein. Die Empfehlung aus dem Augenschein kommen. Wirklich sein.

Der Dreifaligkeitssonntag erinnert an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Gott und Leib (seines Sohnes Jesus) gehören zusammen, Gott und Vater sein, Gott und Heiliger Geist als glühende Liebesleitung, keiner ohne den anderen. Er macht mich zu einem kritischen Freund des Internets: Was immer dort sich an Dialog, Information und Darstellung findet: Es muss in der leiblichen Wirklichkeit dieser Welt bestehen können. Sonst ist es geistlos.

Ihr

Bruder Paulus

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Nachhören: 15.1.17, 11.30 Uhr Predigt Liebfrauenkirche Frankfurt

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