Die Frucht eines erfüllten Lebens will weiterwirken. Doch viele beginnen sehr spät, die Weichen für die Stunden der Entscheidung zu stellen. Im Falle eines Falles verunsichern sie damit unnötig medizinisch, pflegerisch und seelsorgerlich Sorgende. Ich wundere mich, dass zum Beispiel nur 22% der Bevölkerung eine Betreuungsverfügung erstellt haben.
Die nachösterliche Zeit mit ihrem Blick auf „das Leben danach mit Gott“ hat jene Heiterkeit, die freigibt zum Regeln der wichtigen Angelegenheiten im Falle von Krankheit und Tod.
Nutzen Sie die Aufbruchsstimmung. Schauen Sie auf die Stunden Ihres Übergangs in das Neue Leben und dem, was Sie auf Erden zurücklassen müssen. Sprechen Sie mit Freunden oder Menschen Ihres Vertrauens, wenn Sie diese im Kreis Ihrer Angehörigen nicht finden. Wie Sie diese Welt verlassen, und wie weiterwirken soll, was Ihnen geschenkt wurde, hat Ihre persönliche Handschrift verdient.
Ihr
Bruder Paulus