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Armut ist kein Schicksal

Gut, dass der Armutsbericht der Bundesregierung für Diskussionen sorgt. Für mich besonders markant: Nur 10% der Bevölkerung, die Hälfte des Gesamtprivatvermögens.

Im Sprechzimmer unseres Klosters bekommt die Armut der vielen in Deutschland ein Gesicht. Nicht nur Obdachlose Menschen sind betroffen. Auch behinderte und chronisch Kranke trauen sich hier, von ihrer Not zu reden.

Eine 75-jährige zeigte mir den Rentenbescheid:  491,08 EUR,  nicht mal genug für die Miete. Also Antrag ans Sozialamt. Immerhin in Deutschland möglich. Sie bekommt  - Gott sein Dank – Sozialhilfe. Doch Theater, Kino, medizinische Zusatzbehandlung – alles nicht möglich. Sie lebt von 8,40 EUR am Tag.

Das ist nur ein Beispiel von vielen. Auf keinen Fall will ich mich daran gewöhnen, was der Armutsbericht belegt: Dass die Kluft zwischen arm und reich immer größer wird.

Deshalb unterstütze ich Initiativen, die vorschlagen, wie der Reichtum wieder besser verteilt werden kann: www.umfairteilen.de  oder www.aufruf-vermoegender.de. www.betterplace.de  habe ich entdeckt als Ort, an dem ich einladen kann, die eine oder andere konkrete Not, die ich kennenlerne, beheben zu helfen.

Klar, dass da auch kirchliche Gruppen mitdenken. Wie auch immer: Jeder in Deutschland muss wissen: Armut ist kein Schicksal. Und Reichtum – verpflichtet.

 

 


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Nachhören: 15.1.17, 11.30 Uhr Predigt Liebfrauenkirche Frankfurt

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