Termin: Sonntag, 08. November 2009, 8.30 Uhr, N24 Ethik „Um Gottes Willen"
Veranstalter: N24
Beginn: 8.30 Uhr
Ende: 9.00 Uhr
Titel: Willibald Pauels im Gespräch mit Bruder Paulus bei N24 „Um Gottes Willen“
Link: N24 Ethik Um Gottes Willen, TV-Tipp
Art der Veranstaltung: Interview
Infotext:
Typisch rheinisch, typisch katholisch und einfach wunderbar“, so beschreibt der „Bergische Jung“ die Zeit im Jahr, in der fast jeder Rheinländer feiert, singt und tanzt - Karneval. Willibert Pauels heißt der „Bergische Jung“ im wirklichen Leben. Doch der inzwischen 55 Jährige war nicht immer nur ein Karnevalist und Kabarettist, sondern bis vor drei Jahren auch hauptamtlich als Diakon tätig „irgendwann wurden die Auftritte einfach zu viel. Da habe ich einen Kompromiss gefunden: Im Hauptberuf bin ich Verkündiger in der Bütt und im Nebenberuf nach wie vor Diakon, aber unentgeltlich.“
Für Willibert Pauels schließen sich Kirche und Karneval nicht aus „Karneval ist das Fest der Herzen und der Sinnlichkeit und damit auch zutiefst katholisch.“ Als „Bergischer Jung“ versuche er den Menschen die Seelen zu öffnen. Aber nicht nur auf Großveranstaltungen, sondern auch in einer traditionellen „Kölschen Messe“ wolle Willibert Pauels die Menschen erreichen „es darf natürlich keine Folklore-Veranstaltung werden. Es ist etwas Heiliges mit einem starren Gerüst. Das Fleisch daran muss und darf aber lebendig sein.“
Was für die Zuschauer, wie ein leichtes und heiteres Leben aussieht, ist für Willibert Pauels harte Arbeit. Der Rheinländer ist im ganzen Jahr unterwegs, sowohl als Karnevalist und Kabarettist, als auch hin und wieder als Diakon. Besonders die alljährliche Karnevalssession habe es in sich „ich habe ca. 200 bis 300 Auftritte in dieser Zeit.“ Die Lust verliere Willibert Pauels allerdings nie „wenn ich erstmal auf der Bühne stehe und die Menschen sehe, dann will ich sie auch froh machen.“
Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus den „Bergischen Jung“, Willibert Pauels. Mit viel Heiterkeit erklärt der Karnevalist rheinischen Frohsinn und warum Karneval und Kirche so gut zusammen passen.