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Sie befinden sich hier: Medien Medienresonanz 23. November 2015, Mittelbayerische Das Evangelium neu zum Klingen bringen

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Foto: Knobloch

Als „Spielleute Gottes“ unterwegs

Eine flammende Festrede hielt der bekannte Kapuziner Bruder Paulus Terwitte. Unter dem Titel „Hier spiel ich nun und kann nicht anders!“ sprach der „Spielmann Gottes“ über das Evangelium und die Bedeutung der Musik. Das Evangelium sei keine Fremdsprache, sondern die vorreligiöse, vornationale und vorethnische Muttersprache aller Menschen, so Bruder Paulus. Er forderte die HfKM-Absolventen auf, das Evangelium immer wieder neu zum Klingen zu bringen und dabei auch Kirche und Welt infrage zu stellen. „Es kommt nicht darauf an, was geschrieben steht, sondern was man daraus macht“, sagte Bruder Paulus.Bruder Paulus Terwitte sprach über „die Brisanz der Musik nach dem Evangelium“.

Spontanen Applaus bekam er für die Aussage: „Wenn ich Bischof wäre, würde ich dafür sorgen, dass in jeder Gemeinde ein hauptamtlich bezahlter Kirchenmusiker wäre.“ Denn egal ob bei einer Taufe oder einer Beerdigung – „es ist die Musik, die uns immer wieder die Quelle öffnet zu dem, was nicht vergeht“, betonte Bruder Paulus.

Bevor die Absolventen ihre Zeugnisse überreicht bekamen, griff Rektor Baier seine anlässlich der Semestereröffnung gehaltene Rede zum Thema Bildung nochmals auf. „Ausbilden können uns andere, bilden kann sich jeder nur selbst“, zitierte er den Schweizer Philosophen und Schriftsteller Peter Bieri alias Pascal Mercier. Musik, Kunst und Kultur seien das höchste Maß der Bildung für den Menschen, denn sie bildeten das Herz und die Seele, sagte Baier. „Sie haben sich von uns Dozenten ausbilden lassen – nun ist es an Ihnen, sich zu bilden, etwas zu werden.“

Mittelbayerische

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