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Warum Bruder Paulus lieber hier bleibt

Oberursel. Bruder Paulus Terwitte. Foto: jrBruder Paulus Terwitte. Foto: jrBruder Paulus Terwitte. Foto: jr Er gilt als der "Medien Mönch", als einer, der dort gerne mal den Finger in die Wunde legt oder sich "gegen die Verwindoofung und Veräppelung" der Welt wendet. Bruder Paulus Terwitte schaute am Pfingstsonntag – wie immer in der braunen Kapuzinerkutte – bei der FNP im Deschauer Park vorbei, um auch für sein neues Buch "Ich bleib dann mal da" zu werben.

Warum dies, wollte Moderator Uli Müller-Braun wissen. "Weil ich es satt habe, dass es Menschen gibt, die glauben, es sei auf der anderen Seite des Zauns immer grüner", erwiderte der Mann mit dem grauen Bart. "Wir reden nicht mehr über das, was Heimat ausmacht." Erst wenn man seine Heimat kenne, könne man überlegen, noch woanders hinzugehen. Der Hessentag sei doch ein typisches Bekenntnis zur Heimat, zu Hessen. Seine Rolle als "Medien-Mönch" erklärte er so: "Mancher Bischof hat schon gefragt, warum immer der Paulus? Ganz einfach. Das Wort zum Sonntag wird von 16 Moderatoren gesprochen, deshalb ist es ja so unbekannt und wird gerne als Pause zum Pinkeln genutzt." itt (itt)

Frankfurter Neue Presse, 14. Juni 2011

 

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