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Den Glauben neu zur Sprache bringen

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Bruder Paulus Terwitte suchte den Kontakt und das Gespräch mit den Teilnehmern des Tages der Berufung


Der Tag der Berufung des Dekanats Siegen wurde in der Krankenhauskapelle des St. Marien-Krankenahaus eröffnet. Rund 200 Menschen nahmen daran teil.Siegen, 5. Juni 2012. Viele haben ganz offensichtlich auf einen solchen Tag gewartet und sie wurden vom „Tag der Berufung“ im Dekanat Siegen nicht enttäuscht: In seiner Begrüßung der 200 Teilnehmenden nannte Dechant Werner Wegener das Ziel der erstmals durchgeführten Veranstaltung: „Wir erleben alle in unseren Gemeinden und Pastoralverbünden wie sich die Kirche im Umbruch befindet. Das Wichtigste auf dem Weg in die Zukunft ist es, den Glauben neu zur Sprache zu bringen!“

Der erstmals für Haupt- und Ehrenamtliche der Katholischen Kirche durchgeführte Dekanatstag fand eine außergewöhnliche Resonanz. Rund 200 Aktive und an der Zukunft des christlichen Glaubens und der Kirche Interessierte hatten den Weg ins Siegener St. Marien-Krankenhaus gefunden. Jeder (Steh-)Platz in der Kapelle und dem großen Hörsaal des Krankenhauses war besetzt.

Bruder Paulus Terwitte, Kapuziner aus Frankfurt, beim Vortrag „Steh auf und wandle dich“Mit dem Kapuziner Bruder Paulus Terwitte aus Frankfurt hatte das Team des Dekanates Siegen einen aus den Medien bekannten Kirchenvertreter eingeladen, der provozierte und nachdenklich machte. Bruder Paulus plädierte dafür, sich seines Christseins neu bewusst zu werden und dies in einer befreiten Haltung zu leben und aktiv zu sein. Er lenkte in seinem Impulsvortrag den Blick konsequent auf die geistliche Wahrnehmung des Glaubens, dessen Fundament die Botschaft Jesu vom Reich Gottes und die Hinwendung der Glaubenden zu Gott sei. Der Ordensgeistliche wollte bei seinen Zuhörern eine „geistliche Entzündung“ verursachen, die auch andere ansteckt. Bruder Paulus selbst bezeichnete seine Arbeit und sein Leben als ein einziges Plädoyer für Jesus Christus, das gemeinsame Gebet, das Gespür für Heiligkeit und das offene, begeisternde Christentum.

Durch den leidenschaftlichen Vortrag von Bruder Paulus breitete sich unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine intensive Nachdenklichkeit aus, die mit einer gewissen Leichtigkeit gepaart war. Dazu trug auch der von den Veranstaltern ausdrücklich betonte Ansatz bei, dass niemand mit einer neuen Aufgabe im Gepäck nach Hause musste: Es ging um persönliche Ermutigung und Stärkung.

Bruder Paulus Terwitte suchte den Kontakt und das Gespräch mit den Teilnehmern des Tages der Berufung Dazu trugen maßgebend die unterschiedlichen Angebote bei, die ganz persönlich und in Gruppen genutzt wurden: Bibelarbeiten, zum Teil mit biblischen Erzählfiguren, liturgischer Tanz und Angebote zum Singen mit neuen geistlichen Liedern sowie von Diskussionsrunden zum aktuellen Dialogprozess in der katholischen Kirche. Angenommen waren auch der Gebetsgarten in der St. Michael-Kirche und die persönliche Anbetung in der Krypta. Begeisterung erzeugten die musikalischen Beiträge mit Orgel und Klarinette in den Übergangszeiten des Tages.

Es war für alle Beteiligten ein Tag des Gesprächs, des Hinhörens, des Austauschs und der Neuorientierung. Der hohe Gesprächsbedarf war erkennbar, in allen Pausen standen immer wieder Menschen zusammen, die im Gespräch waren, die an der Kirchenbaustelle gestalteten, sich von der Kirchentagswand inspirieren ließen oder zwischendurch den Eine Welt Laden St. Michael besuchten.

Im Abschlussgottesdienst in der St. Michael-Kirche, den die Leiter der Pastoralverbünde im Dekanat Siegen mit den Teilnehmern feierten, wurden die unter der Regie von Johannes Weisgerber neu eingeübten Lieder gesungen. Pfarrer Martin Assauer, stellvertretender Dechant des Dekanates Siegen, stellte die biblische Person des Propheten Elija vor und zog viele Verbindungen zur heutigen Situation der Kirche: Auch heute gebe Gott genug zu essen, um seinen Weg als Christ mit Mut und Freude zu gehen, so Pfarrer Assauer.

Dass es solche Tage der Besinnung und Orientierung häufiger geben sollte, konnte aus manchen Gesprächen entnommen werden. Das Dekanat Siegen wird die Erfahrungen und Themen in den laufenden Entwicklungsprozess der Perspektive 2014 im Erzbistum Paderborn einbringen und überlegen, welche Anstöße die katholische Kirche im Siegerland umsetzen kann.

Text und Fotos: Dekanat Siegen

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