Selig, die keine Gewalt anwenden

Die Bilder aus Hamburg prägten sich ein. So lese ich in diesen Tage öfter. Richtig ist jedoch: Ich habe die Wahl, wovon ich mich prägen lasse. Darin liegt die Möglichkeit und die Pflicht des freien Menschen.

Welche Bilder ich sich einnisten lasse in mein Weltbild, ist meine Aufgabe. Und immer nur dürfen es solche sein, die mich motivieren zur ethischen Tat.

Wer glaubt, macht sich fest an der Vision des Neuen Himmels und der Neuen Erde. Er verweigert den Störfeuern der Sünde den Einritt in seine Seele.

Das bedarf der täglichen geistlichen Übung. Sich vergewissern, was wirklich wichtig ist.

Mir hilft dabei das Kreuz. Es wacht am Tor meiner Seele. „Am Kreuz hat sich die Sünde der Welt, wie sie in den ungerechten politischen Strukturen und in den Intrigen der Mächtigen, zum Ausdruck kam, ausgetobt: Aber Jesus hat die Sünde der Welt, am Kreuz ausgehalten und durch seine Liebe verwandelt. Die Sünde hat also ihre letzte Macht über den Menschen verloren.“ (Anselm Grün)

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