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28. April 2008 Vortrag in Korbach

Verbandsversammlung: 300 Feuerwehrleute aus ganz Hessen tagten in Korbach

Feuerwehr wirbt: Frauen an den Brandherd


KORBACH (lb). Die Hauptstadt der hessischen Feuerwehren ist, zumin­dest an diesem Wochenende, Korbach gewesen: Rund 300 Delegierte tagten bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Hessen in der Stadthalle.

Von Donnerstag an stand Korbach ganz im Zeichen der Feuerwehr. Los ging es mit Tagungen des Präsidiums und einzelner Gremien. Am Freitag­abend luden die Stadt Korbach und der Landkreis zu einem offiziellen Empfang in die Stadthalle.

Bruder Paulus, Kapu­zinermönch aus dem Kloster Dieburg, sprach am Samstagmorgen zum Thema »Bürgerschaftliches Engagement". An­schließend begann die Verbandsver­sammlung in der Stadthalle.

Bruder Paulus bei den Floriansjüngern

Schon am Freitag gab es gute Nach­richten für die Stadt. „Wir können in Eppe starten", freute sich Bürgermeis­ter Klaus Friedrich beim Empfang: Weil eine Erweiterung des alten Gebäudes nicht möglich ist, soll das Gerätehaus in Eppe für knapp 160000 Euro neu gebaut werden. Einen Zuwendungsbescheid hatte Staatssekreär Gunnar Milberg vom hessischen Innenminis­terium zwar noch nicht in der Tasche, dafür immerhin die Genehmigung für das Bauvorhaben. Bürgermeister Klaus Friedrich geht davon aus, dass das Land rund 30 Prozent der Kosten übernimmt. „Wir sind dankbar, dass damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung geht", so der Bürgermeister. Das Innenminis­terium habe unbürokratisch gehandelt, sagte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. Im Brennpunkt der Verbandsver­sammlung am Samstag stand der de­mografische Wandel, der auch die Feu­erwehren trifft. Der Landesverband will mit einer neuen Kampagne verstärkt um Frauen und Migranten werben. Mit attraktiven Angeboten und neuen Strukturen müsse man außerdem dem Negativtrend beim Feuerwehr-Nach­wuchs entgegentreten, sagte Ralf Ackermann, Präsident des Landesver­bandes. „Sonst haben wir vielleicht in 15 Jahren keine Jugendfeuerwehren mehr", machte er deutlich. Ackermann sprach sich gegen eine .Zusammenlegung von Feuerwehren aus. Der fächendeckende Brandschutz müsse gewährleistet bleiben. „Gerade die Unwettereinsätze bei Kyrill, Jeanette und Emma haben gezeigt, wie wichtig es ist, ein flächendeckendes System zu

besitzen." Beim Unwetter Emma seien die hessischen Wehren zu 3500 Ein­sätzen ausgerückt. Das habe nur mit überörtlicher gegenseitiger Hilfe funk­tioniert, so Ackermann.

Der Präsident distanzierte sich von Überlegungen, die Leitstellen von Poli­zei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ka­tastrophenschutz zusammenzulegen. Die Feuerwehren verfügten in Hessen über 25 Leitstellen, die gut durchorga­nisiert und auf einem technisch hohen Standard seien. Eine Veränderung des bewährten Systems sei problematisch und unrentabel.

Gerd Battenfeld (Landkreis Gießen) wurde zum neuen Vizepräsidenten ge­wählt. Er setzte sich gegen Karin Plehnert - Helmke (Schwalm-Eder- Kreis) durch. Battenfeld folgt Willi Sußebach (Werra-Meißner-Kreis) nach, der das Amt 16 Jahre lang ausübte. Sußebach wurde dafür mit dem silbernen Brand­schutzehrenzeichen als Steckkreuz ge­ehrt. Eine Ehrung gab es auch für In­nenminister Volker Bouffier. Er erhielt das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Quelle: Frankenberger Zeitung 28.4.08

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