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30. Mai 2009 Der Westen

Bruder Paulus auf der Mitgliederversammlung der Volksbank

Rees, 30.05.2009, Gisela Behrendt

Kapuzinermönch faszinierte mit einem gerüttelten Maß an Nachdenklichkeit im Reeser Bürgerhaus. Im Krisenjahr hat die Voba immer noch Geld verdient, deshalb gibt's zehn Prozent Dividende.

Rees. „Nein, wir haben kein wirtschaftlich gutes Jahr hinter uns gebracht. Aber wir brauchen keine Staatshilfe und haben noch Geld verdient. Daher schlagen wir eine Dividende von zehn Prozent vor”, mit diesen Worten hatte Ulrich Fels, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Emmerich-Rees, eigentlich schon zu Beginn der Vertreterversammlung das Wichtigste zusammengefasst. Den Vorstandsmitgliedern Hans-Peter Jankowski und Holger Zitter oblag es dann, in ihren Berichten zum Jahresabschluss detaillierte Fakten vorzutragen. „Das vor einiger Zeit noch belächelte Genossenschaftsmodell hat sich angesichts der Bankenkrise als stabil und zukunftsfähig erwiesen”, so Holger Zitter, „und wir können mit einem Gewinn von 1,5 Millionen Euro ein respektables Ergebnis vorweisen.”

Viele neue Mitglieder

Auch wenn es bei der Volksbank Wertpapierkorrekturen und einen Einbruch im Immobilienbereich gegeben habe, so sprächen doch 4,8 Prozent neue Mitglieder eine deutliche Sprache.

Daher wurde auch der Jahresabschluss und dessen Verwendung einstimmig genehmigt. Lediglich eine Frage aus der Versammlung war zu beantworten. Die Personalkosten haben sich um 500 000 Euro verringert. Warum? Das sei auf Einsparungen beim Personal und die Verringerung der Vorstandsmitglieder von drei auf zwei zurückzuführen. Die Aufsichtsratmitglieder Johannes Elsing und Heinrich Scheepers wurden einstimmig wiedergewählt, wie auch das neue Mitglied Wim Abbing, Geschäftsführer von Probat.

Harmonie und Zufriedenheit war an allen Ecken und Enden zu spüren. Daher kam es dem Gast des Abends zu, mit seinem Vortrag zum Thema „Ethik praktisch: Wie viel Wert darf's sein?” der Versammlung ein gerütteltes Maß an Nachdenklichkeit zu präsentieren. In gewohnt lebendiger Art hielt der Kapuziner Bruder Paulus allen den Spiegel vor. Mit Sätzen wie „Vertrauen ist die Währung, die wieder gebraucht wird” oder „Wir können auf Geld nicht bauen, denn es kann Morgen schon weg sein”. Und er mahnte Werte an: „Bleiben Sie da und übernehmen Sie Verantwortung. Das ist wahre Freiheit.” Um zum Schluss die Idee der Genossenschaftsbank zu loben: „Das ist die Idee von Menschen, die zusammenstehen.”

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