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03. Dezember 2008, Neue Luzerner Zeitung online

MondoBiotech und Komax ausgezeichnet

Impressionen von der Preisverleihung

MondoBiotech und Komax erhalten Preis
Feierlich wurden gestern in der Klosterkirche von Stans die beiden jährlichen Preise der Handelskammer Zentralschweiz übergeben.

Markus Koch, Leiter der UBS Zentralschweiz, überreichte Fabio Cavalli, CEO der Stanser Forschungsfirma MondoBiotech AG, den Innovationspreis und einen Check von 10'000 Franken. Und Claudio Meisser, Forschungsleiter der Dierikoner Maschinenfabrik Komax Holding AG, erhielt aus den Händen von Daniel Salzmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Luzerner Kantonalbank, den Anerkennungspreis und ein Bild der Luzerner Künstlerin Angelika Walthert.

Die Jury hat der MondoBiotech die Auszeichnung unter 23 Bewerbern zugesprochen. Das Nidwaldner Unternehmen mit 20 Mitarbeitern, das im April seinen Geschäftssitz von Basel ins stillgelegte Kapuzinerkloster nach Stans verlegte, ist eine unabhängige Forschungsinstitution, die Medikamente gegen seltene Erkrankungen entwickelt. Firmenchef Fabio Cavalli ist einer der meist geehrten Unternehmer der letzten Jahre: 2006 wurde er Unternehmer des Jahres, letztes Jahr wurde zum als bester Innovator erkoren und war bei den Swiss Awards nominiert. Dieses Jahr wurde er auch als Technologie-Pionier am WEF in Davos geehrt. Und jetzt darf er sich schon wieder über eine Auszeichnung freuen, den Innovationspreis. «Das ehrt vor allem alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», sagte Cavalli. «Wir sind hier im Herzen der Schweiz bestens aufgenommen wurden. Idealer und zentraler könnten wir gar nicht stationiert sein.»

Geschenk an den Kanton
Über das Preisgeld freute sich vor allem Nidwaldens Regierungsrat Gerhard Odermatt. CEO Cavalli gab ihm nämlich die 10'000 Franken gleich weiter. «Damit die kostbare Büchersammlung des Kantons digitalisiert werden kann», sagte Cavalli. Da traf es sich gut, dass der Erfinder des digitalisierten Buches, Michael A. Keller von der US-Universität Stanford, als Gast des Podiums teilnahm, an dem auch der deutsche Kapuziner-Bruder Paulus mitwirkte. Sein Rezept gegen die Finanzkrise: «Wir müssen wieder Zonen der Spiritualität schaffen, uns immer wieder nach dem Sinn unseres Handelns fragen und einfach mehr Ehrlichkeit an den Tag legen.» In diesem Sinne war es sich mit Handelskammer-Präsident Werner Steinegger absolut einig: «Die Krise wird ihre reinigende Wirkung haben und mahnt uns auch gute alte an Werte wie Bescheidenheit, Berufsethik und Stolz.»

Hochkarätige Laudatoren
Zu Recht stolz war gestern Claudio Meissner. Als Vertreter von 1050 Mitarbeitenden des Dierikoner Weltmarktführers bei den Kabelverarbeitungs-Maschinen durfte er den diesjährigen Anerkennungspreis entgegennehmen. «Das ist eine selten grosse Ehre für uns alle», freute sich Meissner. Die Komax hat eine neue Generation von Maschinen entwickelt und vor einem Jahr im Markt eingeführt, mit denen Einrichtungszeit und Abfallvolumen um mindestens 50 Prozent reduziert werden können. Hochkarätig waren übrigens am Dienstag die beiden Laudatoren der Gewinner, zwei renommierte Professoren: Robert Huber vom deutschen Max-Planck-Institut ist Nobelpreisträger aus dem Jahr 1988, René Dändliker lebt in Zug und ist Präsident der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften in Zürich.

André Häfliger

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