Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Aphorismus

Der beste Einfall war wohl der des Heiligen Geistes in die Jungfrau Maria: Das Wort Gottes bekam ein menschliches Gesicht. Jesus wurde geboren.

Aphorismen sind Momentaufnahmen der Wahrheit, die so groß ist, das sie selber sich am liebsten in kleinen Sentenzen zur Welt bringt mit einem klaren Wortgesicht.

www.Aphorismen.de


Stille ist das Herz, aus dem die Welt geboren wird.

Leben ist das Tanzen des Todes, denn im Abschied nehmen und empfangen, im Beginnen und Vergehen wird die Welt.

Unsere Zeit: Wir haben 24 Stunden, und wir sollten sie beherrschen, und uns nicht von ihr beherrschen lassen.

Leben ist das Tanzen des Todes. Mit jedem wird genau angemessen getanzt, mit dem einen 89 Jahre, mit dem anderen 2 Tage.

Zeit ist die Blüte der Ewigkeit. Die Ewigkeit blüht in der Zeit auf. Anfang und Ende machen Ewigkeit sichtbar.

Wer ist Gott? Mein Gott und mein Alles.

Der Tod wird für uns als Eingang ins Nichts wahrgenommen, weil wir auf der Seite der Zeit sind.

Die Stille des Todes ist die uns abgewandte Seite des grossen Gesanges des ewigen Lebens.

Wir tanzen ein Leben lang mit dem Tod und gehen in diesem Tanz immer neu hervor und werden neu geschaffen.

Eine wahnsinnige Vorstellung, aber Gott hat den Tod nicht gewollt, und der Tod ist schon gar nicht natürlich. Ich protestiere gegen den Tod.

Zu sagen, jemand mit 89, Na ja, der durfte ja auch sterben, finde ich ziemlich gewagt. Und genauso gewagt: Mit 19, das war zu früh.

Meine einzigste Frage: Warum es so vielen Menschen schwerfällt ihr Knie zu beugen vor der Liebe, die sie geschaffen hat!

Es wird so viel über Liebe gesprochen und niemand will das Opfer bringen, das sie meint.

Es wird so oft `ich liebe dich´ gesagt, ohne zu meinen: ´Ich bin bereit, für dich zu sterben´.

Würden Männer und Frauen wieder mehr für einander sterben in der Liebe, dann würden auch wieder mehr Kinder geboren werden.

Solange sich in sogenannten Partnerschaften nur zwei Egokraftwerke zusammen tun, wird es keine energiespendende Kernfusion geben.

Wunden heilen langsam. Ihre Narben werden erst mit der Zeit die Verzierung der Seele, die gerade noch gefehlt hat.

Es ist nur schwer zu erfassen, wie tief Menschen verwandelt werden, wenn sie sich nur einlassen auf die Begegnung.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Die Ethik hat Zukunft, wenn wir mehr auf die Qualität als auf die Fülle der Möglichkeiten aufmerksam sind, die der Mensch in seiner Freiheit hat.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Liebe ist der Entschluss, wahr und gerecht zu sein und den anderen zum Mittelpunkt des eigenen Handelns zu machen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Nur wer Fundamente hat, kann beweglich sein.

Wer im Heute lebt, braucht kein Morgen zu fürchten.

Freiheit ist die Frucht des Vertrauens, dass der andere mir gut will, zumindest so gut, wie er sich selber sein will.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Zur Ethik gehört Disziplin: Nur hören wollen, was wahr ist; nur sagen wollen, was gütig ist; nur bewegen wollen, was notwendig ist.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Damit der Mensch frei und damit ein ethisches Wesen bleibt, muss er der Tatsache gehorchen, dass die Werte ihn binden wollen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Ethisches Verhalten wird aus der Freude am inneren Sinn der Dinge und Gegebenheiten geboren. Man erfasst ihn am besten schweigend.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«


Religion: Sehnsucht nach Glück; die Vorstellung, ewig zu leben; intuitiv erfassen, dass  Leben mehr ist, als wir denken können.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind das ethische Zeitdreieck unserer Entscheidungen. Wir sind in jeder Dimension Zeitgenossen
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Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Menschsein ist ein Entscheidungswort. Als Menschen sind wir verpflichtet, die Weichen unseres Denken, Redens und Handelns zu stellen.

Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Reifen heißt: Zu allem, was mir widerfahren ist, ein Verhältnis zu entwickeln. Das macht uns zwar aus. Beherrschen aber darf es uns nicht.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Das ist die Spiritualität: Der Weg, auf dem der Mensch den Weg über sich hinaus offen hält.

Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Manchmal ist die Ferne mehr Heimat als die entfremdete Heimat.

Der Sinn kommt nicht aus der Erfüllung durch Genuss und das Ausreizen aller Möglichkeiten. Die Freiheit, zu wählen um eines Wertes willen, erfüllt uns.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Wir sind freie Wesen und müssen nicht einer Logik folgen, die am Ende doch nur eine Spirale von Gewalt, Unrecht und Tod hervorruft.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Wer ethisch leben will, bejaht vollumfänglich, nicht ohne die Natur und diese Welt leben zu können. Und nicht ohne seine Mitmenschen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Der Mensch sehnt sich danach, ein sinnvolles Ganzes zu sein. Ethik will dem Menschen helfen, die Gestalt seines Lebens zu formen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Ethisch zu sein gehört zum Wesen des Menschen. Kein Tier kann sich etwas erlauben oder verbieten.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Die verbindlichen Werte wollen uns Menschen verbinden.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Zweifel an Gott sind sein Geschenk. Man muss nur sorgfältig genug alles bezweifeln, bis einem am Ende das Licht der Gewissheit aufgeht, dass Gott nie an einem selber gezweifelt hat.

Mission ist Liebe: Was wäre das für eine Beziehung, in der ich dem anderen nicht zeige, was mir aufgegangen ist?

Wer alles nur vernünftig anfangen will, wird unvernünftig enden.

Manche sind krank vor Angst, ungesund zu leben.

Wir müssen weniger nach dem Sinn von allem Fragen und mehr nach der Aufgabe, die uns im Heute gestellt ist.

Wer sagt: Ich habe keine Zeit? traut sich nur nicht, dem anderen zu sagen: Für dich will ich mir jetzt keine Zeit nehmen. Ich habe mich entschieden, jemand anderem oder etwas anderem mehr Gewicht zu geben.

Mission ist mehr Lernen als Lehren.

Wer zu sich selbst kommen will, geht am besten zum Nächsten.

Gut Ding will Weite haben (Erkenntnis zu Pfingsten 2009)

Der Server steht im Himmel: Wir sollten unser Lebensprogramm von Jesus herunterladen.

Billige Ausreden kommen teuer zu stehen.

„Nur wer Fehler macht, hilft, sie zu verhindern.“

Die Bibel  ist weniger ein Buch, sondern vielmehr dicker Hefter mit gesammelten Lagerfeuergesprächen, die öfter mal umsortiert wurden.

„Der Verstand ist auch getauft.“
   (Der Denker zu dem Frommen, der daran zweifelte, ob Denken dem Glauben Wege öffnen könne.)

Verkehrte Welt: Wer gegen Lohn seine Arbeit gibt, heißt Arbeitnehmer. Und wer gegen Lohn dessen Arbeit nimmt, heißt Arbeitgeber.

Mit alten Riten ist es wie mit altem Schmuck: Werden sie öfter genutzt, beginnen sie wieder zu glänzen.

Wer es sich leichter machen will, wird es am Ende schwerer haben.

Nichts kann man ungeschehen machen, aber alles Geschehene kann zum Humus werden, mit dem wir das Geschehen heute verwandeln.

Das Leben ist wie eine Wundertüte: Je tiefer man darin herumgrabbelt, um so mehr kommt zum Vorschein

Als Mensch ist man immer im Dienst.  (Zur Diskussion um die Zivilcourage)

Was die Spatzen unter den Vögeln, sind die Kapuziner unter den Ordensleuten.

Nur reife Menschen sind genießbar

Wer nur tun will, was er will, wird bald nichts mehr tun.

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