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Mann

Mann zu sein als Lebensform?

Im Hinterfragen der Rollen, die Menschen in ihrem Leben ausfüllen, wird auch vom Mann-sein gesprochen. Mit gefällt dieses Reden nicht. Als Mann bin ich im Wesen bestimmt im Unterschied zur Frau - und wie dieses Wesentliche aussieht, darüber ist nachzudenken - typisch Mann - oder besser noch: dem ist nachzuspüren (das können Männer auch

Wenn er sagt: Ein Mann soll führen können! dann meint er nicht: Eine Frau soll das nicht. Aber ein Mann soll es tun, wie eben nur er es tun kann: männlich

Auch findet er, dass zu seinem Mann Entschiedenheit gehört. Und wieder meint er nicht: Eine Frau wäre nicht entschieden. Aber ein Mann ist es eben männlich.

Einen Mann zeichnet auch aus, dass er gestaltet, bewirkt, anstößt. Das kann natürlich auch eine Frau. Aber ein Mann macht es eben: Männlich.

Vermutlich fragen Sie jetzt ganz richtig: Und was ist nun männlich? Die Antwort darauf gib er eher zögerlich: Vielleicht ist es ein Führen eher vom Kopf her, ein Entschieden sein eher von der Perspektive her, ein Gestalten, Bewirken und Anstoßen eher vom Bezug auf die Welt her ...

Wenn Sie Ideen dazu haben, die ihm weiterhelfen,
schreiben Sie ihm: Kontakt(at)bruderpaulus.de


27. Mai 2004

Sehr geehrter, lieber Bruder Paulus,
ich habe mit Interesse die Kurzbeschreibung Ihres Mann-Seins gelesen.

Grundsätzlich stimme ich ihr zu, meine jedoch, wir könnten und sollten in dieser Richtung noch entschiedener sein. Das Mann-Sein wird nach meiner Wahrnehmung in unserer Gesellschaft seit einiger Zeit weitgehend diskreditiert, was dazu führt, dass wir mehr und mehr zurückhaltend darin werden, uns selbst zu finden und zu schätzen. Es scheint mir aber zunehmend (nicht zuletzt für die Frauen und Kinder) wichtig, dass wir uns trau-en, als Männer aufzutreten, und dass heißt eben auch: kräftig, stark, wo es sein muss: bestimmend, klar strukturiert, rational usw. und gleichzeitig einfühlsam und sensibel für die jeweilige Situation. Wo uns das gelingt, geben wir der Welt und Gott das, was wir geben können und zum Heil der Welt auch geben sollen.

Herzliche Grüße
und alle guten Wünsche

Prof. DDr. Herbert Frohnhofen
KFH Mainz

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