Beeindruckt hat ihn vor allem ein Wort des Novizenmeisters: Wegen uns brauchst du nicht zu bleiben. Wenn du Kapuziner bleiben willst, dann bitteschön nur, weil du Jesus nachfolgen willst.
Das Bild zeigt ihn mit den Brüdern Pirmin (li.) und Andreas (re.), mit denen er im Mai 2003 nach 25 Jahren Ordensleben eine Wallfahrt nach Assisi unternahm.
Am 3. Oktober 1979 legte Br. Paulus die ersten Gelübde ab, dann begann in Münster/Westf. das Theologiestudium. Dr. Helga Rusche (Neues Testament), P. Norbert Becker (Altes Testament), P. Edilbert Schülli (Existenzphilosopie)und P. Reinhold Haskamp (Psychologie) prägten ihn ebenso wie Regina Bäumer mit den ersten Stunden Rhetorik und vor allem Gesprächspsychotherapie für Seelsorger.
1981/82 studierte er in Graz/Österreich - und lernte dort zum ersten Mal die Integrative Gestaltseelsorge kennen. Die Namen dazu: Dr. Karl-Heinz Ladenhauf und - bei einem Wochenendseminar in der medizinischen Fakultät - Dr. Hilarion Petzold. Dies führte ihn in die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Schulen der Psychotherapie.
Als er nach seiner Ewigen Profess 1983 und der Priesterweihe am 11. Mai 1985 in Offenburg mit der Seelsorgearbeit begann, belegte er einen zweieinhalbjährigen Kurs "Gestaltberatung in der Seelsorge" in Wien.
Ende 1988 entschied er sich, am Fritz-Pers-Institut die dreijährige Weiterbildung zum Soziotherapeuten zu machen. Hier wurde er in besonderer Weise geprägt von Sylvester Walch.