Hallo Herr Bruder Paulus Terwitte,
Liebe Leser ich bin Joachim, 31 aus dem hessischen Mücke.
ich schreibe ihnen wieder einmal da mich die letzte Zeit einige Sachen beschätigen.
Ich war vor meiner Berufserkranung 10 Jahre Bäcker und mußte mein Beruf den ich abgöttisch geliebt habe aufgeben.
Für mich war es viel mehr als nur Geldverdienen und irgendwann den Feierabend herbei zu sehnen, nein ich habe den Beruf wie eine Art berufung erlebt bei dem ich mich so wohl fühlte so das ich schon in meiner Lehrzeit freiwillig zwei Stunden früher anfing. Zu dem stottere ich aber komme mittlerweile super gut damit klar.
Davor lebte ich zehn Jahre in Isolation da mich die Umwelt und die Gesellschaft nicht akzeptierte. Ich wurde diskriminiert und beschimpft mit Worten die ich einfach hier nicht wieder geben möchte. Obwohl ich nach meinem Traumberuf eine Umschulung zum Fachkraft für Lagerlogistik gemacht habe stehe ich nun wieder vor der Prüfung.
Ich spüre wieder die Hingabe zur Aufgabe den Menschen zu helfen und alles dafür zu tun das niemand mehr so eine Biographische Katastrophe schreiben muss ich ich sie früher erleben mußte.
Ich bin derzeit einer von vielen Hartz 4 Empfängern und komme gerade so über die Runde.
Nicht zuletzt mit der großen Hilfe meiner Großmutter. Im Landesverband Hessen der Stotterer Selbsthilfe bin ich seid
über zwei Jahren im aktiven Vorstand und möchte nun gerne in die Branche der sozialen Berufe. Am besten wäre sich ganz die Zeit nur für stotternde Menschen einsetzen zu können. Der Glaube ist mir Heute sehr wichtig geworden obwohl ich früher Gott selbst für alle Hänseleinen und Beleidigungen verantwortlich gemacht hatte.
Irgendwie möchte ich jetzt alles Gott und den Menschen die mich unterstützt haben zurück geben.
Momentan bin ich wie auf einr Schiene und weiß noch nicht so Recht die Linie da ich einerseits Bewerbungen für den neu erlernten Beruf schreine aber eher in den sozialen Bereich möchte. Aber ich vertraue Gott voll und ganz und laße mich auf die Wege von Gott ein. Es tut gut wenn man spürt das da jemand ist der einen beschützt und führt.
Nicht ohne Grund gibt es das Sprichwort "Engel kann man nicht kaufen, aber man kann ihnen beegnen.
mit freundlichen Grüßen
Ihr Joachim aus Mücke
Zur Antwort von Br. Paulus