Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Liebe Frau K .,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Satz des Hauptmanns wird genommen, weil es vor der Kommunion um die einkehr Jesu in unser Herz geht. Und da wissen wir, dass es eine so große Vereinigung mit Jesus ist, dass wir ihm sagen in einem respektvollen Wort: Ein Wort würde ja schon ausreichen, aber bitte, wenn du selber kommen willst, dann mach meine Seele gesund. - Und unsere Seele - die ist voll von bitteren Erfahrungen und belegt mit Menschen, denen es nicht gut geht. All die sollen berührt werden, wenn wir von Jesus berührt werden. Denn keine Messe und keine Kommunion feiern wir für uns, sondern wie Jesus es sagt von sich: Für Euch und für alle. Beten und Messe ist immer stellvertretendes Tun.

Zur zweiten Frage: Da habe ich gerade heute zu gepredigt. Es geht darum, dass wir immer wieder üben, mit Jesus verbunden zu sein. Wenn wir lachen: Es ist sein Lachen. Wenn wir arbeiten: Es sind seine Hände, die sich regen. Wenn wir denken: Es ist sein Denken. Wenn wir leiden: Es ist sein Leid. Wenn wir sterben. Es ist sein Tod. Und wenn wir dann auferstehen: Es ist seine Auferstehung. - Wenn Sie immer wieder beten: Jesus, Jesus, Jesus; Jesus ... Dann haben sie den Namen des besten Freundes bei sich in allen Stunden Ihres Lebens .... Jesus, Jesus ...

Für die Krankheiten und den Tod ist niemand "verantwortlich" im Sinne eines Wollens, was dann ausgeführt wird. Aber wir sind verantwortlich dafür, was wir tun, wenn wir krank sind: Benehmen wir uns so wie Gott, als hätten wir einen Anspruch auf Ehre und Heil für immer - oder sind wir demütig genug, auch in der Krankheit ihn zu loben und zu preisen? Ich habe sechs Jahre als Krankenhausseelsorger viele fragen hören: Warum bin ich gerade krebskrank oder ähnliches geworden? Aber ich habe bis heute keinen gehört, der gefragt hat: Womit habe ich es verdient, dass ich gesund bin?
Mit freundlichen Grüßen
Bruder Paulus


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