Das Portal zum Menschen Bruder Paulus
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Aphorismus

Der beste Einfall war wohl der des Heiligen Geistes in die Jungfrau Maria: Das Wort Gottes bekam ein menschliches Gesicht. Jesus wurde geboren.

Aphorismen sind Momentaufnahmen der Wahrheit, die so groß ist, das sie selber sich am liebsten in kleinen Sentenzen zur Welt bringt mit einem klaren Wortgesicht.

www.Aphorismen.de


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind das ethische Zeitdreieck unserer Entscheidungen. Wir sind in jeder Dimension Zeitgenossen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Menschsein ist ein Entscheidungswort. Als Menschen sind wir verpflichtet, die Weichen unseres Denken, Redens und Handelns zu stellen.

Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Reifen heißt: Zu allem, was mir widerfahren ist, ein Verhältnis zu entwickeln. Das macht uns zwar aus. Beherrschen aber darf es uns nicht.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Das ist die Spiritualität: Der Weg, auf dem der Mensch den Weg über sich hinaus offen hält.

Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Manchmal ist die Ferne mehr Heimat als die entfremdete Heimat.

Der Sinn kommt nicht aus der Erfüllung durch Genuss und das Ausreizen aller Möglichkeiten. Die Freiheit, zu wählen um eines Wertes willen, erfüllt uns.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Wir sind freie Wesen und müssen nicht einer Logik folgen, die am Ende doch nur eine Spirale von Gewalt, Unrecht und Tod hervorruft.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Wer ethisch leben will, bejaht vollumfänglich, nicht ohne die Natur und diese Welt leben zu können. Und nicht ohne seine Mitmenschen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Der Mensch sehnt sich danach, ein sinnvolles Ganzes zu sein. Ethik will dem Menschen helfen, die Gestalt seines Lebens zu formen.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Ethisch zu sein gehört zum Wesen des Menschen. Kein Tier kann sich etwas erlauben oder verbieten.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Die verbindlichen Werte wollen uns Menschen verbinden.
Quelle : »Kleine Alltagsethik, 03.2010«

Zweifel an Gott sind sein Geschenk. Man muss nur sorgfältig genug alles bezweifeln, bis einem am Ende das Licht der Gewissheit aufgeht, dass Gott nie an einem selber gezweifelt hat.

Mission ist Liebe: Was wäre das für eine Beziehung, in der ich dem anderen nicht zeige, was mir aufgegangen ist?

Wer alles nur vernünftig anfangen will, wird unvernünftig enden.

Manche sind krank vor Angst, ungesund zu leben.

Wir müssen weniger nach dem Sinn von allem Fragen und mehr nach der Aufgabe, die uns im Heute gestellt ist.

Wer sagt: Ich habe keine Zeit? traut sich nur nicht, dem anderen zu sagen: Für dich will ich mir jetzt keine Zeit nehmen. Ich habe mich entschieden, jemand anderem oder etwas anderem mehr Gewicht zu geben.

Mission ist mehr Lernen als Lehren.

Wer zu sich selbst kommen will, geht am besten zum Nächsten.

Gut Ding will Weite haben (Erkenntnis zu Pfingsten 2009)

Der Server steht im Himmel: Wir sollten unser Lebensprogramm von Jesus herunterladen.

Billige Ausreden kommen teuer zu stehen.

„Nur wer Fehler macht, hilft, sie zu verhindern.“

Die Bibel  ist weniger ein Buch, sondern vielmehr dicker Hefter mit gesammelten Lagerfeuergesprächen, die öfter mal umsortiert wurden.

„Der Verstand ist auch getauft.“
   (Der Denker zu dem Frommen, der daran zweifelte, ob Denken dem Glauben Wege öffnen könne.)

Verkehrte Welt: Wer gegen Lohn seine Arbeit gibt, heißt Arbeitnehmer. Und wer gegen Lohn dessen Arbeit nimmt, heißt Arbeitgeber.

Mit alten Riten ist es wie mit altem Schmuck: Werden sie öfter genutzt, beginnen sie wieder zu glänzen.

Wer es sich leichter machen will, wird es am Ende schwerer haben.

Nichts kann man ungeschehen machen, aber alles Geschehene kann zum Humus werden, mit dem wir das Geschehen heute verwandeln.

Das Leben ist wie eine Wundertüte: Je tiefer man darin herumgrabbelt, um so mehr kommt zum Vorschein

Als Mensch ist man immer im Dienst.  (Zur Diskussion um die Zivilcourage)

Was die Spatzen unter den Vögeln, sind die Kapuziner unter den Ordensleuten.

Nur reife Menschen sind genießbar

Wer nur tun will, was er will, wird bald nichts mehr tun.

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*  08.03.2010 07:00 - Aphorismen
*  08.03.2010 06:58 - Startseite
*  06.03.2010 14:36 - Startseite